Glossar
Haus II: Definition
Das Haus der Ressourcen, Werte, materiellen Mittel und des Verhältnisses zur Sicherheit.
Das Haus II ist das Haus der Ressourcen, der Werte, der materiellen Mittel und des Verhältnisses zur Sicherheit. Es betrifft das, was das Leben trägt, und das Gefühl des eigenen Wertes.
Es spricht von den konkreten Stützen: Finanzen, Güter, Fähigkeiten und alles, was Stabilität gibt. Auch vom Wert, den die Person sich selbst zuerkennt, der nicht immer mit ihren realen Mitteln übereinstimmt.
Die Karten, die hier fallen, nuancieren das Verhältnis zur Sicherheit: Fülle oder Mangel, Vertrauen oder Angst vor dem Mangel, Fähigkeit zu stabilisieren oder Neigung, zu verschwenden, was man hat.
Das Haus II tritt oft in Dialog mit dem Haus X, das den Werdegang und die öffentliche Verwirklichung repräsentiert: Diese Achse zu lesen erlaubt es, die Kohärenz zwischen den Ressourcen und der Lebensrichtung zu analysieren.
Es berührt auch das Immaterielle: die Werte im moralischen Sinn, das, was die Person für wertvoll hält und was ihre Entscheidungen über das rein Wirtschaftliche hinaus orientiert.
In einer Legung der zwölf Häuser hilft das Haus II zu verstehen, auf welchen materiellen und Selbstwert-Grundlagen die Person ruht und ob diese Grundlagen ihre Projekte tragen oder begrenzen.
Wenn die Legung das Haus II betont, sollte man das Verhältnis der Person zur Sicherheit beobachten: ob sie auf festen Grundlagen und einem gesunden Selbstwert ruht oder ob die Angst vor dem Mangel ihre Entscheidungen bestimmt.
Häufig gestellte Fragen
- Was repräsentiert das Haus II?
- Die Ressourcen, die Werte, die materiellen Mittel und das Verhältnis zur Sicherheit, dazu das Gefühl des eigenen Wertes.
- Mit welchem Haus steht es im Dialog?
- Mit dem Haus X: Die Achse Ressourcen-Werdegang zeigt die Kohärenz zwischen dem, was das Leben trägt, und der gewählten Richtung.
- Spricht es nur von Geld?
- Nein: auch von Selbstwert und von moralischen Werten, von dem, was die Person für wertvoll hält und was ihre Entscheidungen orientiert.