Zum Inhalt springen

Glossar

Grand Tarot Belline: Definition

Ein Tarotdeck mit 78 Karten, verbunden mit dem Namen Belline, trotz gewisser visueller Ähnlichkeiten vom Tarot de Marseille verschieden.

Das Grand Tarot Belline ist ein echtes Tarotdeck mit 78 Karten. Es sollte nicht mit dem Belline-Orakel verwechselt werden, das zu einer anderen Familie von Wahrsage-Decks gehört.

Auch wenn es zuweilen das Tarot de Marseille hervorruft, besitzt das Grand Tarot Belline seine eigene grafische und symbolische Identität. Mehrere Quellen verbinden es mit Zeichnungen, die dem Mage Edmond zugeschrieben werden, und dann mit einer modernen Verbreitung unter dem Namen Belline.

Aus enzyklopädischer Sicht ist es nützlich, es als ein eigenes Tarot darzustellen: in mancher Hinsicht dem Tarot de Marseille nahe, aber Träger eines eigenen symbolischen Universums.

Im Gegensatz zum Belline-Orakel mit 53 Karten respektiert das Grand Tarot Belline die Struktur eines vollständigen Tarot von 78 Blättern, was erlaubt, es mit Logiken zu lesen, die denen des Tarot nahe sind, aber mit seiner eigenen Symbolik.

Seine Ikonografie, teilweise Zeichnungen des Mage Edmond zugeschrieben, verbindet astrologische und esoterische Bezüge mit einer besonderen Ästhetik, die es sowohl vom Marseille als auch von den großen angelsächsischen Decks unterscheidet.

Um Verwechslungen zu vermeiden, sollte man sich die Belline-Familie merken: Belline, die Person; das Belline-Orakel, Deck von 53 Karten; und das Grand Tarot Belline, Tarot von 78 Karten. Drei verschiedene Realitäten unter einem Namen.

Diese eigene Identität anzuerkennen ist entscheidend, um es nicht einfach als eine Variante des Tarot de Marseille zu lesen, sondern als ein Deck mit seinem besonderen symbolischen Universum.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Grand Tarot Belline?
Ein Tarotdeck mit 78 Karten, verbunden mit dem Namen Belline, vom Tarot de Marseille und vom Belline-Orakel verschieden.
Verwechselt es sich mit dem Belline-Orakel?
Es sollte nicht: Das Belline-Orakel hat 53 Karten und eine andere Struktur; das Grand Tarot 78, eigen einem vollständigen Tarot.
Woher stammt seine Ikonografie?
Sie wird teilweise Zeichnungen des Mage Edmond zugeschrieben, mit astrologischen und esoterischen Bezügen und einer eigenen Ästhetik.