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Glossar

Tarot de Marseille Typ I: Definition

Eine von Historikern verwendete ikonografische Kategorie zur Bezeichnung der alten Formen des Tarot de Marseille, die hauptsächlich zwischen dem 17. und dem frühen 18. Jahrhundert auftraten.

Das Tarot de Marseille Typ I ist eine ikonografische Kategorie, die Historiker zur Bezeichnung der alten Formen des Marseille verwenden, die vor allem zwischen dem 17. und dem frühen 18. Jahrhundert auftraten.

Es entspricht einer Familie alter Bilder, gekennzeichnet durch bestimmte grafische und stilistische Besonderheiten: Die Decks von Jean Noblet und von Jean Dodal sind häufig studierte Beispiele.

Diese Tarots weisen bemerkenswerte ikonografische Unterschiede gegenüber den späteren Modellen auf: Bestimmte Zeichendetails, Inschriften oder Bildstrukturen variieren merklich vom Typ II.

Ihr Studium erlaubt es den Historikern, die fortschreitende Entwicklung der Tarot-Bilder vor ihrer stabileren Festlegung in den Modellen des 18. Jahrhunderts zu verstehen.

Der Typ I weckt heute ein erneuertes Interesse: Mehrere Werkstätten haben diese alten Decks restauriert, die für ihre Frische, ihre Details und ihre Nähe zu den Quellen des Tarot de Marseille geschätzt werden.

Den Typ I vom Typ II zu unterscheiden begründet keine Werthierarchie, sondern ordnet die Geschichte der Bilder chronologisch und hilft, den Reichtum der Marseiller Tradition zu würdigen.

Für den Studierenden ist es sehr lehrreich, den Typ I und den Typ II zu vergleichen: Es zeigt, wie sich ein Bild mit der Zeit verwandelt, und erlaubt, zu den ältesten und frischesten Quellen des Tarot de Marseille zurückzugehen.

Den Typ I zu studieren ist daher sehr lehrreich: Mit dem Typ II verglichen, zeigt er, wie sich ein Bild im Laufe der Zeit verwandelt, und erlaubt, zu den ältesten und frischesten Quellen des Tarot de Marseille zurückzugehen, ohne diese chronologische Unterscheidung in eine Werthierarchie zu verwandeln.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Tarot de Marseille Typ I?
Die ikonografische Kategorie der alten Formen des Marseille (17.-18. Jahrhundert), wie die Decks von Jean Noblet und Jean Dodal.
Worin unterscheidet es sich vom Typ II?
In Zeichendetails, Inschriften und Bildstrukturen; der Typ I ist früher und weniger stabilisiert.
Warum interessiert es heute?
Mehrere Werkstätten haben es restauriert und würdigen seine Frische, seine Details und seine Nähe zu den Quellen des Tarot de Marseille.