Glossar
Persona: Definition
In der Jungschen Psychologie die soziale Maske, die wir der Welt präsentieren, oft in Hofkarten oder Der Magier gespiegelt.
Die Persona ist in der Psychologie von Carl Jung die soziale Maske, die wir der Welt präsentieren: das Bild von uns selbst, das wir konstruieren, um uns an unsere Rollen und Umgebungen anzupassen.
Der Begriff stammt vom lateinischen Wort für die Maske des Schauspielers im antiken Theater: Die Persona ist das Gesicht, das wir zeigen, verschieden von dem, was wir innerlich sind.
Sie ist nicht an sich negativ: Eine gewisse Persona ist nötig, um in der Gesellschaft zu leben, sich zu schützen und sich an verschiedene Kontexte anzupassen. Das Problem entsteht, wenn man sich vollständig mit ihr identifiziert.
Im Tarot können bestimmte Karten die Persona hervorrufen: die übernommenen sozialen Rollen, die Bilder der Macht oder des Status, das, was man zeigt im Gegensatz zu dem, was man verbirgt.
Die Lesung kann helfen, die Persona vom tieferen Selbst zu unterscheiden: zu erkennen, wo man eine Rolle spielt und wo man authentisch ist, und das mögliche Missverhältnis zwischen den beiden zu beobachten.
Sich allein mit seiner Persona zu identifizieren entfernt vom Selbst: Die jungsche Arbeit lädt ein, sie als ein nützliches Werkzeug zu bewohnen, ohne zu vergessen, dass sie nicht die ganze Person ist.
Diesen Begriff zu erkennen bereichert die Lesung der Figurenkarten und der sozialen Situationen: Es hilft zu fragen, welche Maske die Person trägt und ob diese im Einklang mit ihrer inneren Wahrheit steht.
Häufig gestellte Fragen
- Was ist die Persona?
- Der jungsche Begriff der sozialen Maske, die wir der Welt präsentieren: das von uns konstruierte Bild, um uns an unsere Rollen anzupassen.
- Ist sie negativ?
- Nicht an sich: Sie ist nötig, um in der Gesellschaft zu leben; das Problem entsteht, wenn man sich vollständig mit ihr identifiziert.
- Welches Verhältnis hat sie zum Tarot?
- Bestimmte Karten rufen die übernommenen sozialen Rollen hervor; die Lesung hilft, die Persona vom tieferen Selbst zu unterscheiden.