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Glossar

Dreikartenlegung: Definition

Ein Tarot-Legesystem mit kurzer Struktur, das es ermöglicht, eine Situation, eine Spannung und eine Orientierung zu lesen.

Die Dreikartenlegung ist eine kurze Struktur, die es erlaubt, eine Situation, eine Spannung und eine Orientierung zu lesen. Ihre Einfachheit macht sie zu einer der meistgenutzten und lehrreichsten des Tarot.

Sie zeigt sofort, wie die Funktion der Positionen den Sinn der Karten verändert: Dieselbe Karte sagt in der Position der Situation nicht dasselbe wie in der der Spannung oder der Orientierung.

Sie lässt viele Lesevarianten zu: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; Situation, Hindernis und Rat; oder Problem, Handlung und Ergebnis. Das Schema vor dem Ziehen zu wählen gibt der Deutung Klarheit.

Sie ist besonders nützlich, um zu lernen, die Karten zusammen und nicht isoliert zu lesen: Mit nur drei Blättern übt sich der Leser darin, den Dialog und die Progression zwischen ihnen zu erfassen.

Ihre Kürze ist ein Vorteil und eine Grenze: Sie bietet eine klare und schnelle Lesung, aber nicht die Tiefe umfangreicherer Strukturen wie des Kreuzes oder der Legung der zwölf Häuser.

Deshalb ist sie ideal für konkrete Fragen und für die tägliche Praxis und dient als Grundlage, auf der man später komplexere Legungen aufbaut, sobald man Erfahrung gewinnt.

Letztlich ist die Dreikartenlegung das beste Eingangstor zum relationalen Tarot: Sie lehrt, die Geschichte zu lesen, die drei Blätter zusammen erzählen, Grundlage, auf der alle komplexeren Lesungen ruhen.

Deshalb ist die Dreikartenlegung auch eine ausgezeichnete Schule der Synthese: Sie lehrt, drei Karten zu einer kohärenten kleinen Geschichte zu verbinden, eine Fähigkeit, die später jede umfangreichere und komplexere Legung trägt.

Häufig gestellte Fragen

Was erlaubt die Dreikartenlegung zu lesen?
Eine Situation, eine Spannung und eine Orientierung; je nach Variante Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft oder Problem-Handlung-Ergebnis.
Warum ist sie so lehrreich?
Weil sie sofort zeigt, wie die Position den Sinn verändert, und darin übt, die Karten zusammen zu lesen, nicht isoliert.
Was ist ihre Grenze?
Ihre Kürze: Sie ist klar und schnell, erreicht aber nicht die Tiefe umfangreicherer Legungen wie des Kreuzes oder der zwölf Häuser.